Bagni di Lucca
Zwischen dem Fall der Kastanie
und dem Trauergesang
des Bachs – bei dem Doppelklang
zögert das Herz.
Winter, erstarrt vor der Zeit
in der Bise. Ich blicke dahin,
wo der bleiche Beginn
des Tages im Eis sich befreit.
Marmor, Gezweig –
und der Wind
wirbelt und wirft
Blätter zur Erde.
Vorbei zieht die letzte Herde
im Dunst ihres Atems.
—
Übers. Hanno Helbling
