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Die chinesische Literatur soll unglaublich umfangreich sein. Wir, die wir kein Chinesisch kennen, müssen uns mit Übertragungen, eigentlich Nachdichtungen, behelfen. Von diesen gibt es sehr verschiedene; an Hand eines Gedichtes will ich das illustrieren.

Vielleicht das (im Westen) berühmteste aller chinesischen Gedichte ist das von Li Bai (Li Po, Li Tai Po, Li Tai Pe) über das Trinken mit Mond und Schatten. Auf mein bescheidenes Bücherbrett mit Übersetzungen chinesischer Literatur fand ich bereits fünfzehn Fassungen.

Hier ist die Originalfassung des chinesischen Gedichts:

Senden Sie bitte weitere Übersetzungen an: Henk Lensen
(mit Angabe des Übersetzers und des Buchs, in dem Sie es fanden)

Bisher haben wir 94 Übersetzungen in 16 Sprachen gesammelt.
Beiträge wurden geliefert von:
Ion Covaci, Blanca Flick, Ursula Gluske-Tibud, Reinhard F. Hahn, Ueli Hasler, Dr. Klara Hurkova, Bernd Jaschke, Jacques Mayoud, Everardo Norões, JP, Marco Polli, Hermann Schulner, Prof. Ernst Schwarz, Eduard J. Verger.