Words,words,words

Das Unendliche

Immer lieb war mir dieser kahle Hügel
und dieses Buschwerk, das den äußersten
Horizont dem Blick verschloß.
Doch ruhend hier und bewundernd, träumt sich jenseits
im unermeßlichen Raum der Sinn sich
tiefste Stille und unendliche Ruhe.
Und immer mehr beginnt mein Herz zu schaudern.
Doch wenn den Wind ich
rauschen hör durch diese Pflanzen,
dann ziehe ich Vergleiche mit der unendlichen
Stille und jenem Laut, und mich überkommt
dann das Ewige, das Denken an
gestorbene Zeiten, doch auch an unsere, die lebende,
samt ihrem Lärm. Dann versinkt der Geist
im Uferlosen, und süß ist’s mir in diesem Meer zu scheitern.

Übers. Emerich Schaffran

 

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